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Braucht das Anerkennungsverfahren eine Anpassung? FachexpertenInnen und PraktikerInnen im Austausch

Bundesbildungsministerin Anja Kaliczek
In Deutschland hat fast jeder Vierte einen Migrationshintergrund. Auf politischer Ebene wird daran gearbeitet, die Stellschrauben für die berufliche Anerkennung weiter zu optimieren, um Fachkräfte mit Migrationshintergrund besser in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren. Anlässlich der Auftaktveranstaltung am 17. Mai 2019 im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Berlin zu den Foren „Berufsanerkennung" und „Bildung/Ausbildung" im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Integration tauschten sich Fachexperten und Fachexpertinnen mit Unternehmen und Fachkräften intensiv über mögliche Verbesserungen aus

Das Team „Unternehmen Berufsanerkennung" war vor Ort im Bundesbildungsministerium in Berlin und diskutierte im Themenforum „Berufsanerkennung" den Unterstützungsbedarf von Fachkräften mit ausländischen Berufsabschlüssen, die Perspektiven der Betriebe zu diesem Thema und die Möglichkeiten zur Optimierung des Anerkennungsverfahrens. Im offenen Austausch konnten neue Ideen gewonnen und Ansätze weiterentwickelt werden. Die Ergebnisse sollen nun in einem Maßnahmenplan gebündelt und gesetzlich verankert werden, um über das Instrument der beruflichen Anerkennung die Integration der Fachkräfte in die Gesellschaft weiter zu erleichtern.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Foren folgten damit der Einladung der Integrationsbeauftragte Annette Widmann-Mauz und dem Appel der Bundesbildungsministerin Karliczek: „Lassen Sie uns gemeinsam durch Bildung, Ausbildung und Anerkennung helfen, viele Erfolgsgeschichten zu schreiben. Persönliche Erfolgsgeschichten. Erfolgsgeschichten, die Menschen in unserem Land einander näherbringen. Erfolgsgeschichten, die Zusammenhalt stärken".

Der Nationale Aktionsplan Integration (NAP-I) dient dazu, aktuelle Herausforderungen der Integration in verschiedenen Bereichen aufzugreifen, bereits existierende Unterstützungsangebote zu bündeln, ergänzen und weiter zu entwickeln und die Integration im Land nach dem Grundsatz „Fördern und Fordern" weiter zu stärken.

Das BMBF hat die Federführung für die beiden Themenforen „Anerkennung von Berufs- und Bildungsabschlüssen als Einstieg in den Arbeitsmarkt" (kurz „Berufsanerkennung") und „Bildung und Ausbildung als Grundstein für gelingende Integration und Teilhabe" (kurz „Bildung/Ausbildung") im Entwicklungsprozess für den neuen Nationalen Aktionsplan Integration übernommen.​

​​ Einige Impressionen der Auftakttagung "Nationaler Aktionsplan Integration":


​ Fotos: DIHK / manfred vogel

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