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3 FRAGEN zur Fachkräftesituation im Maschinen- und Anlagenbaugewerbe

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Mit ​​1,35 Millionen Erwerbstätigen im Inland ist das Maschinen- und Anlagenbaugewerbe, der ​​größte industrielle Arbeitgeber Deutschlands und Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Derzeit hat der VDMA circa 3.200 Mitgliedern und ist somit ein wichtiges Sprachrohr des Maschinenbaus in Deutschland und Europa. Trotz einer überdurchschnittlichen Ausbildungsquote im bundesweiten Vergleich spürt auch das Maschinen- und Anlagebaugewerbe insbesondere im ländlichen Bereich den Fachkräftemangel.

In unserem Interview mit Dr. Jörg Friedrich, Geschäftsführer Landesverband Mitte und Abteilungsleiter Bildung beim VDMA gehen wir den Fragen nach, mit welchen Maßnahmen die Branche Engpässen entgegenwirkt und welche Rolle die Berufsanerkennung dabei spielt.

Herr Friedrich, wie sieht die Fachkräftesituation in Ihrer Branche aus?

Zahlreiche Unternehmen klagen darüber, dass sie freiwerdende Stellen von technischen Expertinnen und Experten nicht wiederbesetzen können. Wir haben zwar noch keinen flächendeckenden Fachkräftemangel zu verzeichnen, aber der Druck steigt. Dies gilt insbesondere für kleine Unternehmen in ländlichen Regionen.

Welche Pfade der Fachkräftesicherung empfehlen Sie den Unternehmen Ihrer Branche und warum?

Die Empfehlung richtet sich nach der aktuellen Ausgangssituation jedes einzelnen Unternehmens. Meist ist die Kombination mehrerer Pfade zu empfehlen, z.B. längere Beschäftigung älterer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, eine Intensivierung der Aus- und Weiterbildung, die Rekrutierung von Experten aus dem Ausland oder die Qualifizierung von Geflüchteten. Die Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus setzen insbesondere auf das Thema Qualifizierung. Die Ausbildungsquote im Maschinen- und Anlagenbau liegt mit 6,3 % seit längerem über dem bundesweiten Durchschnitt von 6,0 %.

Worin liegen Ihres Erachtens die betrieblichen Chancen der beruflichen Anerkennung?

Sie trägt dazu bei, besser qualifizierte Fachkräfte zu finden und zu rekrutieren und ist damit ein Beitrag zur Fachkräftesicherung.


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